Internationale Prüfungen

Zielvorstellungen

Die F.C.I. vereinheitlicht international im Rassestandard das Exterieur, also die äußere Erscheinung. Die jagdliche Leistungsüberprüfung variiert dagegen in den Ländern aufgrund von Traditionen und rechtlichen Rahmenbedingungen. Ein Vergleich der Prüfungsergebnisse international ist daher schwierig bis unmöglich. Um den Kleinen und Großen Münsterländer international als vielseitigen Jagdgebrauchshund vor und nach dem Schuss im Feld, Wald und Wasser zu erhalten und die jagdlichen Leistungen international vergleichbar überprüfen zu können, arbeitet seit 2007 ein Ausschuss von KlM-International an einer internationalen Prüfungsordnung für eine Internationale Münsterländerprüfung (IMP). Ziel war die Entwicklung einer Prüfungsordnung, die jagdnah und praktisch ist und zuchtrelevante Kriterien berücksichtigt, denn KlM-I hat erkannt, dass Jagdhundezucht längst nicht mehr allein national zu steuern ist.

Die Prüfungsordnung wurde in zwei Probeläufen in 2010 in Österreich und 2011 in Deutschland getestet. Die Erfahrungen aus diesen beiden Probeläufen sind in die Überarbeitung der Prüfungsordnung eingeflossen. Die Prüfungsordnung wurde von der Hauptversammlung von KlM-International 2012 beschlossen und seither regelmäßig weiterentwickelt.

In der Hauptversammlung 2012 entstand weiterhin der Vorschlag, neben der anspruchsvollen Prüfungsordnung auf Ausleseniveau für die IMP eine weitere Prüfungsordnung auf etwas reduziertem Niveau zu entwickeln. Auch diese jagdliche Leistungsprüfung soll der Feststellung des Zuchtpotentials dienen und zwar auf „Basis – Niveau“. Damit können zwei Internationale Münsterländer Prüfungen angeboten werden. Die bereits beschossene Prüfungsordnung wurde in IMP A umbenannt. Beide Prüfungen können künftig in der gleichen Rahmenveranstaltung ausgeschrieben werden und die Hundeführer können sich für eine Variante entscheiden.

Die IMP A (Auslese) ist eine Zuchtprüfung auf Ausleseniveau. Die IMP B (Basis) ist dagegen eine Zuchtprüfung auf gutem Leistungsniveau. Bei der IMP A ist die nationale Zuchtzulassung Voraussetzung, wogegen die IMP B als Leistungsanlagenprüfung ohne vorangegangene Zuchtzulassung absolviert werden kann. Ähnliche Prüfungen der Leistungsanlagen werden in verschiedenen KlM-I Mitgliedsländern mit der Jugendprüfung sowie der Herbstzuchtprüfung bereits seit langem praktiziert. Hier werden sie in einer Prüfung zusammengefasst. Seit 2016 erfüllt eine bestandene IMP B die Voraussetzungen zur Zucht im Mutterland Deutschland. Ob dies auch in anderen Mitgliedsländern möglich ist, muss zukünftig noch mit den nationalen KlM-I Mitgliedsländern beraten werden. Im Rahmen von Kompromissen verlangt gegebenenfalls das nationale Land Zusatzleistungen, um die Zuchtzulassung zur Leistungszucht zu erreichen.

 

PO IMP-A

Prüfungsordnung für die Internationale Münsterländerprüfung Auslese (IMP-A) Variante A

Stand: 04.07.2011 mit Ergänzungen vom 15.09.2012, verabschiedet von der Hauptversammlung am 30.09.2012, mit Ergänzungen vom 14.02.2014 und 21.08.2014, verabschiedet von der Hauptversammlung am 19.10.2014 und redaktionelle Änderungen vom 14.09.2015, verabschiedet von der Hauptversammlung am 25.09.2016

Die komplette Prüfungsordnung bitte hier als PDF » IMP Variante A mit Fuchs neu 2017 laden 

Internationale Münsterländer Prüfung (IMP-A)

I. Zweck der Prüfung 

II. Veranstaltung der Prüfung 

III. Ordnungsvorschriften

IV. Durchführung der Prüfung

V. Aufgaben der Internationalen Richter – das Bewertungssystem

VI. Übersicht über die Prüfungsfächer

VII. Bestimmungen für die einzelnen Prüfungsfächer 

1.Waldarbeit         
1.1. Schweißarbeit
1.2. Freies Verlorensuchen von Haarnutzwild
1.3. Bringen von Haarnutz- bzw. Federwild
1.4. Stöbern
1.5. Buschieren

2. Wasserarbeit 
2.1. Schussfestigkeit    
2.2. Verlorensuchen im deckungsreichen Gewässer   
2.3. Stöbern mit Ente im deckungsreichen Gewässer  
2.4. Bringen von Ente     

3. Feldarbeit
3.1. Nasengebrauch           
3.2. Suche  
3.3. Paarsuche im Feld
3.4. Vorstehen   
3.5. Manieren am Wild und Nachziehen  
3.6. Freiverlorensuchen von Federwild  

4. Gehorsam 
4.1. Verhalten auf dem Stand    
4.2. Leinenführigkeit
4.3. Folgen frei bei Fuß und Ablegen
4.4. Benehmen vor eräugtem Haar- und Federwild 
4.5. Schussruhe  

5. Allgemeine Eigenschaften 
5.1. Jagdverstand und Passion    
5.2. Teamfähigkeit 
5.3. Wesen 

VIII.  Einspruchsordnung 
IX. Internationale Leistungsrichter

Die komplette Prüfungsordnung bitte hier als PDF » IMP Variante A mit Fuchs neu 2017 laden 

 

PO IMP-B

Prüfungsordnung für die Internationale Münsterländerprüfung Basis (IMP-B) Variante B

Die komplette Prüfungsordnung bitte hier als PDF » IMP Variante B 27.02.2015 (9) 14.09.15 laden 

Stand: 12.02.2013, mit Ergänzungen vom 14.02.2014 und 21.08.2014 verabschiedet von der Hauptversammlung am 19.10.2014 und Änderungen vom 10.06.2015 und redaktionelle Änderungen vom 14.09.2015

 

Internationale Münsterländer Prüfung (IMP-B)

I. Zweck der Prüfung

II. Veranstaltung der Prüfung

III. Ordnungsvorschriften

IV. Durchführung der Prüfung

V. Aufgaben der Internationalen Richter – das Bewertungssystem

VI. Übersicht über die Prüfungsfächer

VII. Bestimmungen für die einzelnen Prüfungsfächer

1.Waldarbeit
1.1.  Freies Verlorensuchen von Haarnutzwild
1.2.  Bringen von Haarnutz- bzw. Federwild
1.3.  Stöbern

2. Wasserarbeit
2.1.  Schussfestigkeit
2.2.  Verlorensuchen im deckungsreichen Gewässer
2.3.  Stöbern mit Ente im deckungsreichen Gewässer
2.4.  Bringen von Ente

3. Feldarbeit
3.1.  Nasengebrauch
3.2.  Einzelsuche
3.3.  Vorstehen und Nachziehen
3.4.  Schussfestigkeit
3.5.  Spurarbeit

4. Allgemeine Eigenschaften
4.1.  Passion und Jagdverstand
4.2.  Teamfähigkeit
4.3.  Wesen

VIII. Einspruchsordnung

IX. Internationale Leistungsrichter

IX. Internationale Leistungsrichter

Die komplette Prüfungsordnung bitte hier als PDF » IMP Variante B 27.02.2015 (9) 14.09.15 laden 

Ergebnisse der IMP

Presseberichte IMP

Andere Prüfungsordnungen

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