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Anlage: Satzung des Verbandes
Anlage: Kooperationsvertrag FCI

Die internationale Organisation der verschiedenen nationalen KlM-Vereine will alle Potentiale zur Festigung und Verbreiterung der genetischen Basis dieser alten Jagdhunderasse nutzen. Längst ist die Zucht der KlM über die Grenzen des Mutterlandes Deutschland hinausgewachsen. Viele organisatorische und jagdliche Entwicklungen haben in den verschiedenen Ländern ihren eigenen Weg genommen. So wird es immer wichtiger, die Kernelemente der Rasse möglichst einheitlich zu bewahren und zusammenzuhalten.

Was sind die Kernelemente, die genetische Basis, der Rasse? Es sind dies die äußere Erscheinung, das Exterieur in Form und Haar, die Gesundheit, das Wesen und die jagdlichen Anlagen.

Das Exterieur ist festgelegt im F.C.I.-Standard Nr. 102/06 vom 06.12.2004/D. Nach diesem Standard müssen in allen Ländern die KlM gezüchtet und beurteilt werden. Alle KlM-Vereine sind international verpflichtet, auf die Erbgesundheit der Hunde zu achten und diese mit geeigneten Zuchtmaßnahmen sicherzustellen.

Schwieriger ist es schon, die wesensmäßigen und jagdlichen Anlagen der Rasse international typisch und vergleichbar zu halten. Die Erfassung und Beurteilung von Wesens- und Anlage- oder Leistungsmerkmalen der KlM ist in den verschiedenen nationalen KlM-Vereinen unterschiedlich geregelt. Dies ist international nur schwer oder gar nicht vergleichbar. KlM-I hat daher das Ziel,. hier mehr Transparenz, bessere Vergleichbarkeit und über mehr gemeinsame Aktivitäten eine langfristige und gezielte internationale  Zuchtsteuerung zu ermöglichen. Dies wird dadurch wesentlich erschwert, dass nur der KlM-Verband in Deutschland das Zuchtbuch in eigenen Händen führt. In den anderen europäischen Ländern haben die KlM-Vereine keinen direkten Zugriff auf ihr Zuchtbuch, da dieses in der Zuständigkeit der nationalen zentralen Hundeorganisationen geführt wird.

Internationale Zuchtsteuerung erfordert daher grundsätzlich und langfristig die Entwicklung eines internationalen Zuchtbuches.

Dieses wird ein langer Weg werden, und wir stehen erst am Anfang. Wir wollen daher die persönlichen Kontakte über die Grenzen hinweg ausbauen, den Erfahrungsaustausch vertiefen, mehr gemeinsame Veranstaltungen durchführen und gezielt den Informationsaustausch verbessern, um Probleme besser gemeinsam diskutieren und lösen zu können.

Wir wollen unserer KlM-Rasse weltweit eine positive und typgerechte Entwicklung und Zukunft sichern. Dafür brauchen wir das Engagement vieler Freunde, die Unterstützung von Züchterinnen und Züchtern sowie von Vereinsverantwortlichen – vor allem aber brauchen wir Geduld, Optimismus und Ausdauer auf diesem Weg.

Zur Zeit beginnen wir damit, Voraussetzungen für eine internationale Datenerfassung von KlM und deren Verarbeitung in einer zentralen Datenbank zu entwicklen. Außerdem werden gemeinsame Prüfungsveranstaltungen geplant.

 

 

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 17. Juli 2008 )